Rabengesang
Wieder waren neue Lieder in ihrem unerschöpfliche Repertoire, die von diesem Landstrich und seiner wechselhaften, an Kämpfen und Helden anscheinend so reichen Geschichte berichteten. Die Zuhörer waren mitgerissen, und wie üblich wollte der Applaus nicht enden. Es folgten Akrobatik und neue Gesänge von heroischen Schlachten, und dann, wie um die Geschichten von Krieg und Brandschätzung mit Schönheit zu untermalen, trat der Feuerspucker auf. Die lodernden Flammen, die der Artist mit dem immer spöttischen Gesicht in die dunkle Nacht spie, tauchten die Szenerie des Dorfes in ein gespenstisches, faszinierendes Licht. Ob es ebenso wunderbar aussah, wenn eine Ansiedlung niedergebrannt wurde?
Als Abschluß und Höhepunkt stand wie immer die Magie auf dem Programm. Ein Käfig wurde auf die Bühne geschoben, und diesmal war es der Feuerspucker, der gepackt und darin eingesperrt wurde. Ma’alenia trat hinzu und streichelte ihn wie zum Abschied durch die Gitterstäbe. Dann trat sie zurück und hob beschwörend die Arme über den Kopf. Es blitzte grell, und Sekunden später, als die geblendeten Augen der Zuschauer wieder sehen konnten, ging ein Aufschrei durch die Menge. Der Mann hatte sich in ein Krokodil verwandelt. Beifall brandete auf.
„Hört auf! Das ist Hexerei!“ Eine Frauenstimme riß Amadus aus dem Zauber des gerade Gesehenen. Ein Bauernmädchen trat aus dem Publikum und stellte sich vor die Bühne. „Verjagt sie, denn sie bringen das Böse!“ rief sie beschwörend. „Treibt sie aus dem Dorf, bevor es zu spät ist!“
„Ja, wahrhaftig, es ist spät, liebe Leute!“ ergriff der graubärtige alte Gaukler vom Podium herab das Wort, „seht die Sterne über uns und seht die Bahn des Mondes. Und wahrhaftig, liebe Leute, wir bringen das Böse, wie die Prediger es nennen. Denn wir bringen Euch den Tanz und die Musik und die Freude, die keinen Platz haben in den Herzen jener, die Eure Seelen für sich alleine haben wollen!“
„Nein!“ schrie die junge Bäuerin und hob die Arme, um sich im Gelächter der Dorfbewohner Gehör zu verschaffen. Kurzerhand packten die Spielleute ihre Hände und zogen sie hoch auf die Bretter.
„Predigt von hier aus, schöne Frau, damit man Euch besser hören kann“, forderte Ma’alenia sie auf, „aber stört Euch nicht daran, wenn wir Euch derweil die guten Geister austreiben!“
Musik setzte ein und brachte das Johlen der Zuschauer zum Schweigen. Die Wolfsfrau begann zu tanzen, und rhythmisch stampfend, mit wiegenden Hüften, umkreiste sie das verwirrt dreinschauende Mädchen. Bald folgte diese Ma’alenias Blicken, drehte sich mit ihr und machte keine Anstalten mehr, etwas zu sagen. Mit einem Trommelwirbel endete der Tanz, die junge Frau sprang von der Bühne und verschwand weinend in der Dunkelheit.
Unbemerkt hatten die anderen indessen den Käfig mit der Echse fortgeschafft, und alle fünf ‚Raben‘ traten nach vorne und badeten im Jubel ihres Publikums. Münzen in großer Zahl landeten in der hölzernen Schale, die Ma’alenia nun herumtrug, und in die Amadus einen ganzen Silbertaler hineinwarf. Sie lächelte ihm zu, ohne auf seine Spende zu achten. Er war glücklich.
Hufgetrappel erklang in der Dunkelheit, und die Leute schauten neugierig zur Landstraße. Ein reitender Bote kam ins Dorf gesprengt und sprang von seinem Pferd. „Niew brennt!“ rief er. „Das Reich ist im Krieg!“
Amadus lag lange schlaflos in seinem Herbergsbett. Die Eindrücke des Tages waren zu widersprüchlich, als daß er sie deuten konnte. Die ‚Raben‘ waren nicht böse, so hatte er sich überzeugt. Oder war es seine Liebe zu Ma’alenia, dem Wolfsmächen, die ihn das glauben lies? Wer oder was war es, das die Geißel der Gewalt wieder über die Welt brachte? Vielleicht hatte der Trieb zu kämpfen wirklich nur geschlummert, und nun hatte eine Kleinigkeit die Katastrophe ausgelöst, so wie ein Tropfen das Faß zum überlaufen bringt. Und welche Rolle spielten die ‚Raben‘ dann? Die Sphinx konnte sich getäuscht haben, und der Mord hatte nichts damit zu tun. Und Ta’aneja? Doch wie auch immer, die Gaukler und Ma’alenia waren etwas besonderes. Er hatte sie beobachtet, und er war überzeugt davon, daß sie keine Tiere mit sich führten. War es also echte Magie, die sie vorführten, mit Lichteffekten und Tüchern als Tricks getarnt, um das Publikum zu täuschen? Ihm schauderte bei dem Gedanken, daß seine angebetete Ma’alenia wirklich eine Wölfin gewesen sein könnte. Er sah ihr Gesicht vor Augen, und die Bilder verschwammen. Was war sie wirklich, Frau, Bestie oder Hexe? Er wünschte sich, bei ihr zu sein, sie zu berühren und von ihr berührt zu werden, selbst um den Preis, für sie zum Tier zu werden. Aber er hatte sie ja bereits berührt. Würde er sich nun verwandeln? Amadus spürte ihre Finger auf seiner Brust, und der fühlte, wie er zum Wolf wurde, um ihr zu folgen. Ihr, nur ihr wollte er gehören, und er wollte für sie töten.
Unmerklich Amadus vom Halbschlaf in unruhige Träume hinübergeglitten. Als er am Morgen erwachte, wußte er nicht, ob es bedauerte oder begrüßte. Die nächtlichen Erlebnisse waren erschreckend und zugleich auf seltsame Weise faszinierend gewesen. Die Bilder verblaßten, während er sie noch festzuhalten versuchte, und er beschloß, mit Ma’alenia zu reden. Er wußte nicht, wie er es anpacken sollte, noch wie weit er sich ihr offenbaren durfte, aber das Bedürfnis, sie zu sehen, war übermächtig.
Doch als Amadus aus dem Wirtshaus trat, fand er den Dorfplatz leer vor. Die ‚Raben‘ waren längst abgereist.
Er sattelte sein Pferd und machte sich auf den Weg. Gewiß würde er sie bald einholen, so dachte er. Aber er ritt den Vormittag über, ohne eine Spur von ihnen zu entdecken. Konnten sie mit ihrem großen Fuhrwerk denn so schnell sein? Er gab dem Roß die Sporen, ohne daß es ihm gelang, sie einzuholen. Zweifel befielen Amadus. Wie hatte er annehmen können, daß sie auch weiterhin den selben Weg hatten wie er? Schon am Morgen hatte er die erste Abzweigung passiert. Verzweifelt hielt er inne, unschlüssig, ob er weiterreiten oder umkehren sollte. Er fragte einen entgegenkommenden Wanderer nach den Gauklern, und zu seiner Erleichterung erfuhr er, daß sie tatsächlich noch vor ihm waren. Zuversichtlich trieb seinen Hengst zum Galopp.
Auch am Nachmittag war es ihm noch nicht gelungen, sie zu finden. Schon war er aufs Neue verunsichert, ob er noch auf dem richtigen Weg war, als er eine Stimme am Wegrand seinen Namen rufen hörte.
Ta’aneja trat aus dem Dickicht des Waldrandes. Trotz der herbstlichen Kälte sah sie aus, wie er sie zuletzt getroffen hatte, mit bloßen Füßen und dünnem Kleid. „Ich möchte Dir etwas zeigen“, sagte sie, „komm mit.“
Amadus band sein Pferd im Schutz der Bäume an und folgte dem seltsamen Mädchen durch das Unterholz. ‘Sei leise’ hatte sie befohlen, und er wagte nicht, Fragen zu stellen. Sie waren eine gute Weile gegangen, als sie eine Wiese erreichten. Zwischen den Baumstämmen erkannte er den Umriß eines Wagens. Vorsichtig schlichen sie sich heran, und tatsächlich war es das Gefährt der ‚Raben‘ das dort stand.
Schon wollte Amadus aus dem Schatten des Waldes heraustreten, aber seine Begleiterin hielt ihn zurück. Sie schüttelte den Kopf und hielt den Zeigefinger vor den Mund, dann wies sie mit der Hand in eine andere Richtung. Verwirrt beeilte er sich, mit ihr Schritt zu halten, denn seine Führerin hatte keine Probleme, sich im dichten Gestrüpp zu bewegen. Lautlos schlängelte sie sich zwischen Zweige und Ranken hindurch, während er sich wie ein lärmendes Ungeheuer vorkam. Es dauerte nicht lange, und sie fanden eine zweite Lichtung.
Es handelte sich unübersehbar um einen besonderen Platz. Flechten und Moose bedeckten den Boden, kein Gras und kein Kraut wagte sich auf diese Fläche hinaus. Tote Äste verfallender Bäume lagen wie bleiche Skelette am Rand des Waldes. Ein riesiger Stein mit flacher Oberseite lag wie ein Tisch in der Mitte eines Kreises aus kleineren Felsen. Natürlich, es war ein Heiligtum, doch wem war es geweiht? Und was war es, das da auf dem steinernen Altar stand? Es begann bereits zu dämmern, und Amadus konnte es nicht erkennen. Er deutete schweigend mit dem Finger darauf, und seine Begleiterin nickte ihm ermunternd zu. Vorsichtig verließ er den schützenden Schatten und trat näher.
In dem engen Käfig auf dem Altar hockte eine nackte Frau. Ihr verfilztes Haar war blond, und Amadus schloß daraus, daß sie nicht zu den ‚Raben‘ gehörte. Das Gesicht der Gefangenen spiegelte Verwirrung. Sie blickte ihn an, aber sie sah ihn nicht.
„Wer seid Ihr?“ fragte Amadus, aber er erhielt keine Antwort. Dann plötzlich erkannte er sie. Es war jenes Mädchen, das am Abend zuvor die Vorstellung gestört hatte. Was sollte er nun tun? Noch war niemand in der Nähe, und hastig suchte er nach einem Riegel oder einem Schloß. Doch er fand nichts dergleichen. Warum kam Ta’aneja nicht, um ihm zu helfen? Vergeblich spähte er ins Dunkel des Waldes, und erfolglos versuchte er, sie herbeizuwinken.
Schritte erklangen, und Amadus versteckte sich eilig. Es war das Ma’alenia, das Wolfsmädchen, die nun kam. Sie trug einen schwarzen Umhang, der ihre hohe, schlanke Gestalt völlig verhüllte. Hinter dem Altar blieb sie stehen und hob ihre Arme zum Himmel. Wie Flügel breitete sie ihren Mantel aus, und Amadus bemerkte, daß sie darunter nackt war. Es schien ein Zeichen zu sein, denn nun traten auch die übrigen Mitglieder der Gauklertruppe hinzu und stellten sich im Halbkreis um die Priesterin.
„Komm, Morrigu, Göttin des Krieges und der Finsternis, komm!“ rief sie mit ihrer dunklen, unheimlichen Stimme, und die anderen fielen ein: „Komm, Morrigu, komm!“
Der Graubärtige begann, langsam auf der großen Trommel zu schlagen, und die dumpfen Töne gingen Amadus durch Mark und Bein. Er verstand die Worte der folgenden Beschwörung nicht, er konnte nur noch beobachten. Der Rhythmus steigerte sich langsam, während die Priesterin und ihre Gemeinde im Wechsel sangen. Dann, auf ihrem Höhepunkt, brachen Trommelklang und Gebet ab. Ma’alenia nahm eine schwarze Schnabelmaske und bedeckte damit ihr Gesicht. Sie hob ihre Hand, wies auf die Gefangene, und zischte ein einzelnes Wort.
Das Mädchen im Käfig schrie, als sie sich zu verwandeln begann. Erst sprossen weiße Federn aus ihrer Haut, dann schrumpfte sie, und in nur wenigen Augenblicken war sie eine Taube geworden. Der Jüngling, dessen Gesicht und Locken nun unter einer schwarzen Kapuze verborgen waren, trat hinzu, packte den Vogel und holte ihn aus dem Käfig.
„Komm, Morrigu, komm!“ Die Priesterin ließ ihren Umhang zu Boden gleiten. Sie trug nur die Maske und eine Kette mit einer schwarzen Feder. Diese ergriff sie nun, senkte ihren Kopf und murmelte eine unverständliche Formel. Langsam wurden ihre Zehen zu Krallen und ihre Füße zu beschuppten Klauen. „Morrigu, Herrin des Untergangs, nimm unser Opfer!“ Der Rest der Verwandlung ging blitzschnell. Das Wolfsmädchen war zu einem großen schwarzen Vogel geworden: ein Rabe!
Der Junge mit der Kapuze ließ die Taube, die einmal eine Frau gewesen war, los. Sie flog wie in Panik auf und stieg hoch in den Himmel. Die Rabenpriesterin folgte ihr, und es dauerte nur Sekunden, bis sie die Fliehende eingeholt hatte. Sie schlug ihre Fänge in das weiße Gefieder, Blut spritzte und tropfte auf die mit erhobenen Händen wartenden Jünger der Morrigu herab. Eine der langsam zu Boden gleitenden Federn fiel direkt vor Amadus Füße, und er hob sie schaudernd auf. Die Vogelpriesterin verschwand mit ihrer Beute über den Bäumen des nahen Waldes.
Amadus blickte ihr lange entsetzt nach, dann sah er sich nach seiner Begleiterin um. Sie war verschwunden.
Wie betäubt blieb er noch in seinem Versteck, als die Gaukler schon lange gegangen waren. Doch weder tauchte Ma’alenia wieder auf, noch kam Ta’aneja zurück, und so machte sich Amadus alleine auf die Suche nach dem Rückweg durch den nächtlichen Wald. Es mußte ein Traum sein, es war nicht möglich, was er da gesehen hatte, so versuchte er sich einzureden. Aber er wußte, daß es die schreckliche Wirklichkeit war. Die Frau, die er zu lieben geglaubt hatte, war eine Hexe! Vergeblich suchte er eine andere Erklärung für das unheimliche Geschehen auf der Lichtung.
Er fand sein Pferd und führte es auf die Straße. Wolken zogen auf und bedeckten den Mond, und dann setzte ein sanfter Regen ein. Doch Amadus machte keine Anstalten, einen Unterstand zu suchen. Das Wetter paßte zu seiner Verzweiflung.
Seine Gedanken drehten sich im Kreis. Er mußte sie stoppen, er mußte kämpfen und sie vernichten, bevor sie die Menschheit ins Verderben stürzten. Doch das bedeutete auch, Ma’alenia zu töten, und er wagte nicht, daran zu denken. Er liebte sie noch immer, und auf eine Weise, die er selbst nicht verstand, faszinierte sie ihn sogar mehr als zuvor. Und doch war es seine Pflicht, sie aufzuhalten - nur wie? Sollte er sich nachts als Meuchelmörder in ihr Lager schleichen? Oder war es besser, sie öffentlich anzuklagen? Nein, niemand würde ihm glauben. Die Zeit der Hexenverfolgung war zu lange vorbei. Und Ta’aneja? Er wußte nicht einmal, wer oder was sie war, geschweige denn, ob sie überhaupt auf seiner Seite stand. Amadus wünschte sich, einfach weglaufen zu können.
Völlig durchnäßt erreichte er am nächsten Morgen ein Dorf mit einem Gasthaus. Amadus mietete sich ein Zimmer und legte sich erschöpft ins Bett.
Doch auch der Schlaf brachte ihm keine Ruhe. Ma’alenia war da, nackt und blutverschmiert, und sie streckte ihre bekrallten Finger nach ihm aus. Amadus hob sein Schwert, aber er wagte nicht, es zu benutzen. Sie kam näher und ergriff seinen Arm. Die Waffe fiel ihm aus der Hand. Auch er selbst war unbekleidet, so bemerkte er nun, und er versuchte nicht mehr, sie wegzustoßen. Er legte seinen Kopf an ihre Schulter und weinte. Doch plötzlich war sie verschwunden, und er stand alleine auf einem Schlachtfeld. Rings um ihn wogte der Kampf, er hörte Schrei und sah den flackernden Schein brennender Häuser. Er hob seine Klinge auf und stürzte sich schreiend zwischen die anderen Krieger, ohne zu wissen, worum gekämpft wurde. Dann hatte er sie alle getötet, alle außer dem Wolfsmädchen. Sie, seine Geliebte, hatte er in einen Käfig gesperrt, damit sie keinen Schaden mehr anrichten konnte. Er trat näher und küßte sie zwischen den Gitterstäben hindurch. Sein Herz klopfte, und aus dem Pulsschlag wurde Trommelklang. Wie konnte das sein, fragte er sich, sie waren doch besiegt? Er löste seine Lippen von denen seiner Liebsten und stellte entsetzt fest, daß statt ihrer die Sphinx in dem Käfig hockte. ‘Ich habe dich gewarnt’, sagte sie, und Amadus schrie.
Er erwachte und schlug erleichtert die Augen auf. Noch immer glaubte er die Schläge der großen Trommel zu hören. War es der Rhythmus der Musik oder der ihrer Gebete? Es machte keinen Unterschied, wurde ihm auf einmal bewußt. Die Lieder der ‚Raben‘ waren nichts anderes als Beschwörungen, und ihre Magie war nicht weniger als ein symbolisches Opfer. Die ganze Vorführung war ein Gottesdienst für die schreckliche Morrigu.
Der düstere Pulsschlag der Pauke wollte nicht weichen, und Amadus erkannte, daß er real war. Er stand auf und trat ans Fenster. Die ‚Raben‘ hatten ihre Bühne auf dem Dorfplatz aufgeschlagen, und Ma’alenias Gesang drang leise zu ihm herauf.
Das Unrecht begleichen, die Rache, sie naht
so schlagt ihr die Trommel und ruft mich zum Tanz
holt was sie euch nahmen, säht blutige Saht
für Kinder und Enkel flecht' den Totenkranz
Amadus wollte nicht gesehen werden, und so verfolgte er die Darbietung von hier oben aus. Mit einer seltsamen Mischung aus Abscheu und Faszination sah er, wie das schwarzhaarige Mädchen vor Ma‘alenia niederkniete und wie diese mit einer zärtlichen Geste ihre Hände um den Hals der Jüngeren legte. Sanft massierten die Finger den Nacken der Knienden, und dann hob sie den Kopf ihrer Schwester hoch.
Die ahnungslosen Dörfler applaudierten zu dem vermeintlich gelungenen Trick. Wie kam es, daß niemand die so offensichtliche schwarze Magie erkannte? Waren die Leute mit Blindheit und mit Dummheit geschlagen, oder lag längst der Bann der Kriegsgöttin auf ihnen? Doch Amadus wußte nur zu gut, daß es ihm selbst nicht anders ergangen war.
Dieser Text kann auch als PDF-Dokument (280 KB) heruntergeladen werden.
Dieser Text ist wegen seiner Länge auf mehrere Seiten verteilt. Wenn Sie ihn ausdrucken möchten, können Sie ihn auf einer Seite ausgeben lassen.
This work is licensed under a Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivs 2.0 License .
Sie dürfen diesen Text privat herunterladen, ausdrucken, weitergeben und weiterverbreiten, so lange sie ihn nicht verändern und die Urheber- und Lizenzangabe beibehalten. Sollten Sie den Text an anderer Stelle veröffentlichen, geben sie mir bitte Bescheid. Veränderungen des Textes sind untersagt.
Jede kommerzielle Nutzung bedarf der schriftlichen Zustimmung des Urhebers Dennis Merbach.

